Der Friedrich Berlin Verlag hat am 28.10.2009 seine neue Kulturplattform im Internet gestartet. Unter dem Namen kultiversum (www.kultiversum.de) erschließt ein opulentes Kultur-Portal für den deutschsprachigen Raum die ganze Welt der Kultur – von den darstellenden und bildenden Künsten über die klassische Musik und die Literatur bis hin zu Film und Fernsehen und zum politischen Feuilleton. Weitere Bestandteile der Plattform sind ein Community-Bereich sowie eine umfangreiche und stetig wachsende Termindatenbank. Mehrere Zeitschriften des Friedrich Berlin Verlags – Theaterheute, Literaturen, opernwelt und tanz – haben ihre Webpräsenz auf kultiversum.de verlagert und verantworten nun gemeinsam mit der Online-Redaktion das redaktionelle Angebot der Plattform. Abonnenten erhalten einen separaten Zugang zur aktuellen E-Paper-Ausgabe der jeweils bezogenen Zeitschrift. Zu den journalistischen Partnern von kultiversum zählen Der Freitag und Mare. Inhaltliche Höhepunkte bilden neben Premieren, Frühkritiken – täglich mindestens eine Kurzbesprechung zu Premieren, literarischen Neuerscheinungen und Ausstellungseröffnungen – sowie Kommentaren und Kolumnen auch Besprechungen aktueller CDs und DVDs, umfangreiche Dossiers und das neue Porträt-Format der
Kultur-Köpfe. Die Panoramen Der Tag – ein bunter kulturhistorischer Spaziergang mit Lehrreichem und Merkwürdigem, Tipps, Informationen und Besprechungen – sowie Die Woche
mit den Höhepunkten auf kultiversum sind auch als Newsletter beziehbar. In einer Mediathek ergänzen weitere Fotos, Audios und Videos die Artikel. Die Mitglieder der ersten deutschen Community im Bereich der Hochkultur können darüber hinaus selbst kommentieren und empfehlen, sich präsentieren, in thematischen Gruppen austauschen, Jobs anbieten, andere Mitglieder nach ihren Interessen suchen und gemeinsam die kulturelle Freizeit planen. Zu den ersten Bloggern zählen der Regisseur Falk Richter und der Cellist Alban Gerhardt.
kultiversum sei nicht nur eine Plattform für die Spezialisten, so Thomas Klugkist, Geschäftsführer des Friedrich Berlin Verlags, sondern auch und gerade für die Generalisten und Flaneure: “Es sollen sich nicht nur die Künstler und Kulturprofis, sondern auch die Kunst- und Kulturliebhaber auf der Plattform wohl fühlen – das ‘neue Bildungsbürgertum’, das immer weniger Unterschiede macht zwischen E- und U-Kultur, zwischen aktiver und passiver Teilnahme am kulturellen Prozess, zwischen Kunst und Wirklichkeit. Und das von der Kultur auch nicht das Monument, sondern eine Steigerung des Lebens und zusätzliche Reize erwartet.”
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